Bernardotte Klausner, private Personenbetreuung Pongau

 

Was ist Motopädagogik

Motopädagogik, auch psychomotorische Entwicklungsbegleitung genannt - ist ein ganzheitliches und lebensabschnittsübergreifendes Konzept, das sich mit der Bedeutung der Bewegung für die Entwicklung der Persönlichkeit beschäftigt.
In der Motopädagogik wird Bewegung zur Anbahnung und Unterstützung von Entwicklungsprozessen eingesetzt.

Menschen lernen voneinander, haben Freude an gemeinsamen Aktivitäten und tauschen Erfahrungen untereinander aus. Jeder Mensch ist bestrebt, durch selbständiges Handeln seine Fähigkeiten und seine Unabhängigkeit zu erweitern.
Die Motopädagogik will vor allem die Selbsttätigkeit des Menschen fördern.

Ziel der Motopädagogik ist es, die Handlungsfähigkeit, das Selbstvertrauen, die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Das Spüren und Erleben des eigenen Körpers (Körpererfahrung), das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien (Materialerfahrung) und sich in Beziehung und im Austausch mit anderen in der Gruppe zu erleben (Sozialerfahrung) sind Voraussetzungen.

Was ist Motogeragogik

Motogeragogik, ist eine Erweiterungsqualifikation von Motopädagogen und beschäftigt sich speziell mit der Betreuung und Begleitung von älteren Menschen. Im Rahmen dieser Ausbildung, erwirbt man die Fähigkeit Menschen aufs Alter "hinzuführen".

Durch die motogeragogische Tätigkeit und die Schaffung eines "Alters-bildes" kann das Selbstbild des alternden Menschen positiv beeinflusst werden.
Entscheidend ist die Biographie eines Menschen. Ziel ist es, frühere Erinnerungen zu erwecken.